Aktivitäten und Erfolge von Glaeser, Georg o. Univ.-Prof. Mag.rer.nat. Dr.techn.

Konferenzteilnahmen

Veranstaltung: 34. Fortbildungstagung für Geometrie
VeranstalterIn: AGDG, Strobl (Österreich)
Zeitraum: 05.11.2013 bis 07.11.2013
Beschreibung: Vortrag: Räumliches Sehen beim Menschen und im Tierreich Abstract:Räumliches Sehen erfordert einander schneidende Sehstrahlen. Die Natur erreicht dies zumeist durch Verlagerung der Augen nach vorne, wobei beide Augen annähernd parallel gerichtete Sehachsen haben. Dadurch entsteht ein "Gesicht" wie bei Eulen, Affen und bei uns Menschen. Insekten haben dank ihrer Facettenaugen viele Sehachsen, von denen sich nicht wenige wegen der starren Position der Augen "automatisch" überschneiden und damit - im extremen Nahbereich - präzise Entfernungsabschätzungen ermöglichen. Krebse besitzen ebenfalls Facettenaugen, die aber oft einzeln beweglich sind und damit "aktives Anvisieren" ermöglichen. Manche Krebsarten besitzen multifokale Augen, die es sogar ermöglichen, einäugig Entfernungen zu messen. Tintenfische haben bemerkenswerterweise und völlig unabhängig ähnliche Linsenaugen wie die Wirbeltiere entwickelt, die allerdings zwei stark divergierende Sehachsen haben, was gleichzeitig räumliches Sehen und Rundumblick ermöglicht. Illustriert wird der Vortrag durch zahlreiche Fotografien und Computergrafiken.
URL: http://www.geometry.at/strobl/strobl2013/plan2013.htm
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